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Im Vorfeld der Veranstaltung hatten mehrere Workshops mit Gefangenen stattgefunden. Dabei konnten die Teilnehmer eigene Texte entwickeln und sich im kreativen Schreiben ausprobieren. Von ersten Ideen bis hin zu fertigen Texten entstand ein Raum, in dem persönliche Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven in Worte gefasst werden konnten. Einige der entstandenen Texte wurden im Rahmen des Poetry Slams präsentiert.

Musikalisch eingerahmt wurde das Programm von den Klavierschülern der JVA Herford unter der Leitung von Irina Hörner. Ihre Beiträge gaben der Veranstaltung einen besonderen musikalischen Rahmen und ergänzten die Wortbeiträge der Poetry-Slammer und der Teilnehmer aus den Workshops.

Der Poetry Slam verband damit professionelle Bühnenkunst mit den kreativen Arbeiten der Gefangenen. Im Mittelpunkt standen die Möglichkeiten, die kulturelle Bildung und künstlerischer Ausdruck im Justizvollzug eröffnen können: eigene Fähigkeiten entdecken, sich mit Sprache auseinandersetzen, Erlebtes verarbeiten und mit anderen in einen kreativen Austausch treten.