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Zu den Gästen zählten neben Frau Ministerialdirigentin Ströttchen als ehemalige Abteilungsleiterin der Abteilung IV des Ministeriums der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen weitere geladene Gäste verschiedener Institutionen, die eng mit der JVA Dortmund zusammenarbeiten. Darunter waren Vertreter des Anstaltsbeirats, des Jobcenters, des Theaters Dortmund, der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund und weiterer Einrichtungen. Besonders machte die Veranstaltung, dass auch Angehörige der am Programm beteiligten Inhaftierten diesem besonderen Nachmittag als Gäste beiwohnen und die Darbietungen ihrer Lieben erleben konnten.

Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung mit den Liedern „Knockin’ on Heaven’s Door“ und „Stand by Me“, die die Musikgruppe der JVA Dortmund gemeinsam mit einem Streichquartett der Dortmunder Philharmoniker präsentierte. Nach der herzlichen Begrüßung durch Frau Oberregierungsrätin Pröpper als stellvertretende Anstaltsleiterin führten die Pädagogin Frau Katthöfer und der Pädagoge Herr Mzoughi die Gäste mit Wortwitz und Charme durch das Programm, in dessen Mittelpunkt der Poetry Slam und Rap-Einlagen zum Thema – Glück und Freiheit – stand.

Im weiteren Verlauf begeisterte das Streichquartett die Gäste mit drei musikalischen Beiträgen: Mozarts „Rondo alla turca“, Dvořáks „Amerikanischem“ Streichquartett sowie Hans Mays „Ein Lied geht um die Welt“. Zwischen den Stücken kamen die Musiker selbst zu Wort und berichteten darüber, was Glück und Freiheit für sie persönlich bedeuten und welche Rolle die Musik dabei spielt. Ergänzt wurde das musikalische Programm durch Videos und Einspieler der beteiligten Poetry-Slammer, die Einblicke in ihre Motivation zum Schreiben und Auftreten gaben und ihre persönlichen Perspektiven auf die Themen Glück und Freiheit teilten.

Bei Kaffee und Kuchen bot sich anschließend Gelegenheit zu einem offenen und persönlichen Austausch. Auch die Gäste waren eingeladen, ihre eigenen Gedanken einzubringen und auf einer Pinnwand festzuhalten, was Glück und Freiheit für sie bedeuten.

Einen besonders bewegenden Abschluss bildete die Würdigung der beteiligten Inhaftierten. Unter tosendem Applaus erhielten sie eine Urkunde und eine Blume. Anschließend wurde eine meterlange Tapetenrolle mit der Aufschrift „Take me home“ ausgerollt. Zu den projizierten Texten von „Country Roads“ stimmten schließlich alle Beteiligten gemeinsam ein und ließen die Veranstaltung in einem besonderen, gemeinschaftlichen und zugleich emotionalen Moment ausklingen.

Quelle (Text&Bilder): Björn Hengst, JVA Dortmund